Dienstag, 28. Mai 2019

Rhododendren in ihrer Vielfalt


Heute möchte ich hier einmal wohltuende Akzente einsetzen.

Jetzt ist die Zeit der Rhodendronblüte. Die sehr frühen Sorten haben bereits ausgeblüht. Trotzdem ist es immer wieder schön sehen zu können, wenn Gärten mit Rhododendronbüschen in ihrer Vielfalt bepflanzt sind.
Viele Leute nutzen diese Büsche als Abgrenzung ihres Grundstücks. Die Rhododendren bieten uns in ihrer Blütezeit einen Augenschmaus.

Auch gibt es hier riesige Gärtnereien, die sich auf diese Pflanzen spezialisiert haben. Rhododendronparks kann man öfter finden.


Rhododendron (Hortipendium), auch Alpenrose oder Azalee genannt, gehören zur Familie der Heidekrautgewächse, ihr Ursprung liegt in China, Taiwan und Japan.

Der ideale Boden für die Rhododendren sollte säurehaltig, locker und durchlässig sein. Hier bei uns, in der ostfriesischen Fehngegend ist mooriger Boden vorrangig, dieser ist sehr förderlich für die ihre Entwicklung. Meterhohe Rhododendren in Gärten sind hier keine Seltenheit. Sie sehen sehr imposant und majestätisch aus.

Anschließend zeige ich einige Fotos, die vielleicht für einen kleinen Augenblick Besinnung schenken mögen - so hoffe ich. Ich wünsche euch viel Freude und genießt einfach.










© Ingrid Horn

Samstag, 11. Mai 2019

Muttertag seine Historie und Heute













Morgen ist Muttertag. Ich habe mich gefragt, was war er für mich früher und was ist er heute. Hat sich seine Bedeutung für mich gewandelt? Sehe ich ihn anders oder einfach nur vielfältiger, umfangreicher? Ich versuche, diesen vorbehaltenen Muttertag für mich zu analysieren.

So habe ich mich etwas über Wikipedia genauer über den Muttertag informiert und es hat mein Interesse geweckt. Deshalb setze hier einen Link ein, der mehr über die Historie verrät und jeder mag so weit lesen, wie er es für richtig hält.
https://de.wikipedia.org/wiki/Muttertag

* * *

Ich erinnere mich, dass ich als kleines Vorschulkind meine Mutter mit einem selbst gepflückten Sträußchen aus Wiesenblumen beschenkte. Dazu wurde ein Bildchen gemalt (so gut es eben ging). Im Alter von 8 - 10 Jahren liebte ich es, meiner Mutti einen kleinen Strauss von Bellis (veredelte und gefüllte Gänseblümchen) gebunden zu einem Biedermeierstrauß, der mit einer Ziermanschette versehen war, zu überreichen.

Es war natürlich auch Ehrensache Mutter im Haushalt zu helfen (als Mädchen - so war es damals).In späteren Jahren ließ ich mir noch mehr einfallen . . . Kuchen backen, einen lieben Dankesbrief schreiben und anderes mehr.

Als ich selber Mutter wurde, habe ich niemals meine Mutter vergessen, mich immer gemeldet und sie bedacht. Inzwischen wohnten wir einige hundert Kilometer voneinander entfernt, da war ein Sich-Sehen-Können allein zu dem Tag nicht drin. Ich, bzw. meine eigene kleine Familie, haben Mutti (Oma) über ein langes Wochenende besucht.

Meine Kinder wurden von ihrem Vater „angeleitet“. Er setzte sich (ich war natürlich ausgeschlossen) mit ihnen zusammen und sie berieten, womit sie mich überraschen könnten. Zum Beispiel durfte ich morgens nicht aufstehen bevor sie mich holten! Der Frühstückstisch war gedeckt, mit Blumen geschmückt. Einmal brachten sie mir das Frühstück gar ans Bett. Oh, das war jedoch ein Fehlschuss, denn ich hasste es, im Bett zu essen. Die Krümel . . . nein und umständlich war es auch. Ich sagte ihnen damals, dass ich viel lieber mit ihnen am Tisch sitzen würde und ich mich ganz schnell anziehe und dann können wir alle gemeinsam frühstücken. . .
Meine Mädels malten Bilder für mich, in der Küche waren für diesen Tag die „Heinzelmännchen“ am Werk. Sie verwöhnten mich richtig. Es war immer sehr schön und innig.

Beide waren sie im Studium und konnten aufgrund der Entfernung nicht mal eben für einen Tag kommen. Vergessen haben sie aber bis heute diesen Tag nicht.

Allerdings hat sich meine Einstellung zu diesem Tag geändert. Natürlich freue ich mich, wenn man mich in Wort und/oder kleinen Gesten bedenkt. Aber immer am 2. Sonntag im Mai, weil dieses ein festgesetzter Tag ist?
Ich glaube, viele ältere Mütter teilen meine Meinung, nämlich, dass es in erster Priorität auf die Innigkeit der Beziehung zwischen Kind zur Mutter und umgekehrt im täglichen Leben ankommt und es eigentlich nicht eines speziellen Tages bedarf.

Vom Ursprung dieses Tages hatte es auch eine gänzlich andere Bedeutung, aber die Gesellschaft bzw. Wirtschaft nutzt es geschickt zur Steigerung ihres Umsatzes.
Es ist nüchtern und ich weiß, ich widerspreche mich insofern, dass ich mich trotzdem freue, von meinen Kindern am Muttertag zu hören. Aber nicht nur an diesem Tag!

So ist es auch heute wieder. Da die Post sonntags nicht liefert, habe ich meine Grüße schon vorher erhalten. Alles ist gut!

© Ingrid Horn

Sonntag, 21. April 2019

Ostern







Gesegnete und fröhliche Ostern

wünsche ich allen 
dir mich hier lesen.

War/bin zur Zeit krank und deshalb bin ich
verspätet hier.

Soll mich nicht davon abhalten, 
euch alles Gute zu wünschen 



© Ingrid Horn

Sonntag, 24. März 2019

Erinnerung



Meine Mutter bekam einmal sehr viele Blumen geschenkt und sie schaute versonnen auf das Blütenmeer im Zimmer. Sie meinte: „Ich lebe doch noch.“

Das Blütenmeer draußen auf den Feldern und Wiesen verliert sich in der Weite der Landschaft und wirkt anmutig.
Die Blütenschwemme in einem Zimmer nimmt der einzelnen Blüte die Wirkung.
Ergo: Manchmal ist weniger mehr!




24.März 2019

® Ingrid Horn

Donnerstag, 3. Januar 2019

Neujahrstag 2019 - Traum





An diesem Neujahrsmorgen hatte ich ein wunderschönes Erwachen.

Ich wandere auf einem goldgelben sandigen Wanderpfad. Rechts und links zu meinen Seiten blühende Wiesen mit vielen verschiedenen Pflanzen und Blumen, hier und da steht ein Busch, eine Zwergkiefer , zwei, drei zusammenstehende Birken in ihrem jungfräulichem Grün sowie Wacholder. Vor mir am Horizont erhebt sich ein Mischwald. Sonnenstrahlen tauchen die Landschaft in ein besonders ansprechendes Licht. Mir ist ganz leicht ums Herz. Mit einem weichen Lächeln wandere ich dem Wald zu und dabei versuche ich, meine Gefühle und Eindrücke an diesem ersten Morgen des neuen Jahres in poetische Reime zu formen - es will mir einfach nicht so recht gelingen.
Derweil ist in der Luft ein Schwirren und Summen von Schmetterlingen, Bienen und Hummeln und anderen Insekten, die von Blüte zu Blüte fliegen und sich am Nektar laben.
Oh, hier raschelt es! - Ein Mäuschen läuft flink seinem Erdloch zu - dort ein Wildkaninchen! Die Wiesen sind voller Leben. Ein leiser Wind wiegt die Blüten und vom Himmel höre ich zwitschern, tschilpen und tirilieren. Aus dem nahen Waldrand ruft ein Kuckuck. Ein Reh kommt vorsichtig aus dem Unterholz, bleibt stehen und nimmt Witterung auf.
Leichten Fußes bewege ich mich dem Walde zu . . .

 Als ich aufwachte, war immer noch dieses Lächeln auf meinen Lippen und man mag es glauben oder nicht, diese Leichtigkeit und Freude fühle ich immer noch in mir. Ein wirklich schöner Jahresanfang.

Leben, ich komme(!) . . . mit neuem Mut und Kraft  etwaigen Wellentälern des Lebens zu trotzen. Weiß ich doch aus Erfahrung,: Leben ist wie das Meer oder auch, wie die Berge zu den Tälern gehören. Es ist alles gut!

© Ingrid Horn

Samstag, 22. Dezember 2018

Was ist die Botschaft zu Weihnachten?




Christus sagt, so heißt es nach Johannes 10,10: Ich will, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.

     Ist das jetzt eine Aufforderung dazu, Weihnachten mit Geschenken zuzudecken? Welche Art der Fülle des Lebens ist eigentlich gemeint?

     Jeder mag an etwas anderes denken, aber ich glaube nicht, dass damit materielle Geschenke gemeint sind. Liebe, Geborgenheit, Vertrauen, Gesundheit sind die elementaren Grundstöcke zu einem reichen, ausgefüllten Leben.

     Die Vorweihnachtszeit, die im Kommerz leider bereits spätestens im September beginnt, dient anderen Zwecken.

     Für viele Menschen bedeutet das Weihnachtsfest kein Fest im ursprünglichen Sinne mehr. Sie fühlen sich allein - aus welchen Gründen auch immer - und verbinden das Fest in erster Linie mit einem Familienfest. Sie sind froh, wenn die Feiertage vorüber sind. Damit ist aber auch der Blick auf die Geburt Christi verloren gegangen. Gottes Sohn, durch ihn kommen wir zu unserem Herrn, Gott, der ihn den Menschen gleich setzte.
Weihnachten ist ein Fest der Geburt Gottes Sohn hier auf Erden und um Frieden in die Herzen der Menschen zu bringen.
Frieden im Herzen aller Menschen? Ist doch richtig utopisch, nicht wahr?

     Ist es nicht beispielsweise ein bisschen Weihnachten, wenn das Personal im Krankenhaus den Menschen dient? Überhaupt gilt dies für alle in sozialen Einrichtungen arbeitenden Menschen, nicht nur über diese Festtage! Wir nehmen so vieles als zu selbstverständlich hin. Im übrigen denke ich auch hier an Menschen, die ihre Zeit an vereinsamte und oder kranke Menschen selbstlos schenken. Sich mit Ihnen unterhalten, ihnen die Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, um ein wenig Licht in ihr Dasein zu bringen.

     In der Tat gibt es eine Vielfalt von Gründen, uns besonders zu Weihnachten die eigene Situation bewusst zu machen. 

     Wie denken die Obdachlosen, die aus der Bahn geworfen wurden und nicht, weil sie faul sind - nein, weil sie in einer prekären Lebenslage waren, mit der sie nicht fertig wurden und dann ein verhängnisvoller Rattenschwanz sie in die Obdachlosigkeit trieb.
Wie denken die Menschen, die ihre Kinder nicht beschenken können, weil sie am Rande des Existenzminimums leben?
Der alte Mann in der belebten weihnachtlich geschmückten Einkaufsstraße, der auf dem kalten Boden sitzt, notdürftig mit einer Decke unter sich und einer Mütze vor sich, um Almosen bettelnd - was mag er denken?

     Sicher gibt es auch Bettler, die darauf spezialisiert sind, den Leuten über ihr Mitgefühl die Geldbörse zu öffnen - die sind hier nicht gemeint. Man muss schon richtig hinschauen . . .

     Inwieweit ist unsere Nächstenliebe gefragt und gefordert in Bezug auf die heutigen „Völkerwanderungen“? 
All dieses ist auch oder sollte zumindest in einer besinnlichen Weihnachtszeit mal in Frage gestellt werden.

     Lassen wir es selber weihnachten im Sinne des Miteinanders! Jeder so wie er kann und dies das ganze Jahr über!

     Aus diesem Gedankenkontext heraus wünsche ich allen Besuchern hier 



ein besinnliches, gesegnetes und auch fröhliches Weihnachtsfest
sowie ein gesundes und erfülltes Neue Jahr

 

© Ingrid Horn

Dienstag, 18. Dezember 2018

Haiku Dez.18





Gestern reines Weiß

heute alles weg getaut

flüchtiger Winter


© Ingrid Horn   17/12/2018