Sonntag, 27. Mai 2018

Nervenkitzel auf Ostfriesisch

Wer kennt die schmalste Brücke von Europa? Du oder Du oder doch nicht? Ich kannte sie jedenfalls nicht. Wir waren noch relativ neu an unserem neuen Domizil und natürlich kannten wir die Hauptverkehrswege. Womit wir aber nicht gerechnet hatten, waren die für uns kurzfristig anliegenden Straßenbauarbeiten, die mit vielen Umleitungen verbunden waren. Anfangs konnte man den Umleitungsschildern sehr gut vertrauen, aber dann… Plötzlich befanden wir uns irgendwo im "Hammrich" (Weideland) auf einem Wirtschaftsweg. Hinzu kommt auch, dass wir uns in einem Fehngebiet befanden mit seinen vielen Kanälen und Entwässerungsgräben (fast wie in Holland).
Die Namen der Dörfer und deren geographische Lage kannten wir nur so von ungefähr.

Unser Ziel war Leer und irgendwann tauchte der Name Amdorf auf, von dem wir wussten, dass der Ort unweit von Leer liegt. So fuhren wir dann getrost auch weiter. Plötzlich standen wir vor einer Brücke, die über die Leda führt. Die Leda ist ein Zufluss der Ems, die durch den Dollart in die Nordsee fliesst. Nur so viel, dass der Leser weiss, wo wir uns befanden.

Besagte Brücke dürfte es eigentlich in dieser Ausführung für den Zweck gar nicht geben. Bis zur Mitte der Brücke geht es aufwärts um dann wieder abwärts auf die gegenüberliegende Straßenhöhe einzumünden. Das Besondere an ihr ist aber ihre Breite, nämlich 1,85m breit und mein Auto hat eine Breite von 1,789m!! Also hatte ich entsprechend wenige Zentimeter beidseitig.
Erst zögerte ich, aber dann benutzte ich meine Zunge als Waagemaß und ein wenig ankicken hier oder dort im Schritttempo ging es rüber. Konzentration war angesagt. Aufwärts war sehr schwierig, abwärts ging es besser und das Ziel lockte und dann kam ein tiefes Aufatmen :-)).
Glaubt mir: meine Knie haben noch ein Weilchen danach gezittert und ich fahre ganz bestimmt nicht freiwillig noch einmal über diese Brücke.





©Ingrid Horn

Mittwoch, 25. April 2018

Haiku




Vogelgezwitscher
Sonnenstrahl durchbricht das Laub
erweckt Frühlingsgedanken.




© Ingrid Horn  2018

Sonntag, 1. April 2018

Ostern 2018

Ich habe meine Gedanken schon einmal 2014 geschrieben. Genau so akut empfinde ich immer noch meine Gedanken auch zur jetzigen Weltlage. Sie geben die Hoffnung nicht auf, auf ein MEHR an Frieden in der Welt.

Hier sind sie, meine damaligen und auch heutigen Gedanken:





Auferstehung“ mitten im eigenen Leben, im eigenen Dasein. Wenn man sich ganz „unten“ fühlt und dann alles versucht sich wieder selbst zu finden, um weiter seinen Weg gehen zu können, ist das nicht auch eine Art der Auferstehung?

Glaube ist ein Sponsor, der Kraft sowie Zuversicht schenkt, aber gleichzeitig die Hoffnung nicht versiegen lässt. Die Hoffnung, trotz aller Schwierigkeiten der Seele, aus dem persönlichen Ungleichgewicht heraus zu finden.

Ich wünsche allen ein fröhliches Osterfest im Kreise von lieben Menschen.

Ingrid



Samstag, 3. März 2018

Heutzutage




Bomben und Raketen
bestimmen ihre Leben
wünschen sich nur Frieden
hier hernieden

Korruption und Machtgier
ist kein Lebenselexier
ausgetragen auf dem Rücken
braver Bürger

Kinder brauchen Liebe
und Geborgenheit
um sie später zu
verschenken

Alles was sie heut erfahren
in ihren Prägungsjahren
ist das Fundament der
Zukunft

Wo Hirse und Getreide
für Menschen nötig sind
doch der Tod grassiert
aber der Export floriert

Wenn andere diese Güter importieren
um Profit zu maximieren
statt es dort zu belassen
bei den hungernden Menschenmassen

Die Welthungerhilfe ist gefragt
ist ihre Hilfe hier angesagt?
Helft mir zu entscheiden
Ich sehe nur das Leiden

©by Ingrid Horn





Dienstag, 16. Januar 2018

Schlaflosigkeit


Vorgestern Nacht hatte ich einen wunderschönen Traum



Gestern war ich meinen Tagträumen erlegen
Letzte Nacht habe ich wunderbar tief geschlafen mit nur 2 kurzen Pausen und zwar bis 8.45h heute Morgen.

Auslöser nach einer Selbstdiagnose: eine kleine Nachricht von jemandem, von einem mir sehr lieben Menschen. Er sagte drei Worte: Alles ist gut!!!


© Ingrid Horn

Montag, 15. Januar 2018

Beschenkt




Beschenkt ist der, 
der die Lieder und Weisen
des Frühlings genießt 
und nicht der,
der sich in Widrigkeiten
des Alltags verliert.

Beschenkt ist der,
der andächtig schaut
und lauscht 
und nicht der,
dem nur der tägliche Lärm
in den Ohren rauscht. 

Beschenkt ist der,
welcher Liebe
in seinem Herzen spürt
und nicht der,
der voller Hast
oder mit Groll sein Leben führt.

Beschenkt ist der,
der Dankbarkeit
empfinden kann
und nicht der,
der fragt: wann sind
all’ meine Wünsche erfüllt.

Beschenkt ist der,
der aus Liebe gibt,
denn sie kommt
zu ihm zurück. 


© Ingrid Horn

Samstag, 23. Dezember 2017

Nur noch wenige Tage …

Noch einen Tag und Heilig Abend ist da. Bisher habe ich jedes Jahr etwas zu diesen Tagen  geschrieben. Das war mir dieses Mal nicht möglich, aber es reicht immer noch dafür, allen meinen Lesern



gesegnete Weihnachten und ein gesundes Neue Jahr 2018


zu wünschen.

Ingrid Horn